Alex erreicht, dank Zehntel Sekunden, Top 15

Alex Marquez belegte bei seinem ersten Grand Prix von San Marino in der Königsklasse den siebzehnten Platz. Stefan Bradl kam knapp hinter dem Rookie ins Ziel.

Nach zwei Wochen Pause stieg das Repsol-Honda-Team auf der Rennstrecke von Misano wieder auf die Motorräder. Es war das erste Mal für AlexMarquez und Stefan Bradl in der Königsklasse. Stefan ersetzt immer noch Marc, der sich zu Hause weiter erholen und auskurieren darf. Der Cervera-Fahrer beendete seinen ersten Sonntag auf italienischem Rennstreckengebiet als Siebzehnter, gefolgt von seinem Teamkollegen. Obwohl er einige seiner Punkte und Vorsprung verlierte, 321 Tausendstel, hatte der MotoGP Neuling einen sehr positiven Tag mit guter Entwicklung und gewöhunung an seine Honda.

Marquez gab während der ersten Trainingseinheiten einen konstanten Rhythmus vor, der notwendig war, um sein Gespür für die Honda RC213V wieder zu erlangen. Sein Partner, Bradl, zeigte den ganzen Tag lang eine bemerkenswerte Verbesserung. Beide beendeten die Runden innerhalb von 1 Minute und 33 Sekunden. Die durchgeführten Änderungen zeigten sich während des Qualifyings auf dem Misano World Circuit Marco Simoncell. Der gebürtigte Katalane fuhr eine Bestzeit von 1 Minute, 33 Sekunden und 333 Tausendsteln und brachte sich damit in die siebte Startreihe. Der gebürtige Deutsche senkte diesen Wert auf 1 Minute, 32 Sekunden und 915 Tausendstel, seine schnellste Runde des Wochenendes.

Die Wetterprognosen  für den Sonntag sahen Regen vorraus, welcher jedoch nicht einsetzte. Die gedachten Wolken blieben dem sonnigen Misano am Sonntag fern. Beide Repsol-Honda-Fahrer waren mehr als bereit auf Ihre Hondas zu steigen. Alex Marquez setzte sich dank einer konstanten Verbesserung Runde für Runde gegen vier seiner Rivalen durch. Es war ein herausforderndes Wochenende für den Mann aus Cervera, aber er hat sich sehr gut entfaltet, seine Stärke und Durchhaltevermögen sowie seine Reife gezeigt. Zu Beginn noch auf zwanzigster Position, erreicht er mit beenden der letzten Runde, knapp vor der Zielflagge, um wenige Zehntel noch die Top 15. Marquez beendete das Rennen sehr zufrieden: "Unser Tempo war heute gut, vor allem gegen Ende des Rennens, als ich ein sehr gutes Tempo vorlegen konnte, fast so schnell wie die Führenden", erklärte er nach dem Rennen. Darüber hinaus ist er nach wie vor einer der wenigen Fahrer in der Startaufstellung, die in dieser Saison noch kein einzige mal ohne Punkte ausgegangen sind. Bradl folgte seinem starken Auftritt und seiner Technik und kam knapp hinter ihm auf Platz 18 ins Ziel.

Punkte für das Forward Racing Team
Stefano Manzi und Simone Corsi fuhren im Heimatland der MV Agusta, der Motorradmarke des Foward Racing Teams. Diese Motivation war für Corsi der notwendige Funke, um als Vierzehnter die Ziellinie zu überqueren und sich zwei Punkte für die Endwertung zu holen. Besser sah das Wochenende für Manzi aus, der bei seinem Kampf um die Pole-Position nur zwei Zehntel von der Spitze der Startaufstellung entfernt war. Der Fahrer aus Sant'Arcangelo di Romagna musste sich damit begnügen, aus der siebten Reihe zu starten, konnte aber das Comeback aus früheren Rennen nicht wiederholen. Corsi startete aus der achten Reihe, aber sein Kampf in den ersten Runden brachte ihn in die Punktezone. Ein gutes Ergebnis für das Foward Racing Team, das sich noch etwas an den Triumph-Motor gewöhnen muss.