Das Kawasaki Racing Team gibt 100 %

Die WorldSBK kehrte am vergangenen Wochenende nach dem Stopp aufgrund von Covid-19 Vorsichtsmaßnahmen zurück. Das Kawasaki Racing Team ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, seine gute Aufstellung unter Beweis zu stellen.

Die Rennen der WorldSBK Meisterschaften werden fortgesetzt. Die Fahrer des Kawasaki Racing Team hatten sich auf die Rückkehr vorbereitet, welche an diesem Wochenende auf der Rennstrecke von Jerez de la Frontera stattfand. Während des 2. RP erreichten die Temperaturen 34 Grad, aber den rauen Bedingungen zu Trotz beendeten Jonathan Rea und Alex Lowes den ersten Tag auf den Plätzen zwei und zehn. Rea war weniger als eine Sekunde vom schnellsten Fahrer entfernt, ein gutes Zeichen für das kommende Ergebnis.

Mehr als fünf Monate später, am vergangenen Samstag, dem 1. August, fand das erste Rennen nach dem Covid-19 Ausbruch statt. In Australien verließ Lowes die Saison als Spitzenreiter. Einer Saison die wahrscheinlich allen, Fans und Fahrern, in Erinnerung bleiben wird. Am Sonntag fand das 10-Runden-Sprintrennen statt, um den Tag mit dem zweiten Rennen zu beenden, das auf 20 Runden angesetzt war. Vor den Rennen fanden die FP3-Session und dann die Superpole statt, die über die Startplätze für das erste Rennen und die Superpole entschieden.

Das erste Rennen wurde weitgehend von Jonathan Rea, Fahrer des Kawasaki Racing Teams, angeführt. Insgesamt 23 Piloten gingen beim ersten Rennen in Jerez an den Start, unter der heißen Sonne, die die Streckentemperatur auf 60 Grad Celsius hochschnellen ließ. Rea führte 15 Runden lang, bis er, mit dem Reifen am Limit, pausieren musste, um weitere Siege zu verteidigen. Alex Lowes beendete das Rennen auf dem neunten Platz, womit er in der Gesamtwertung knapp vor seinem Teamkollegen Rea auf dem zweiten Platz lag.

Die Superpole verlief anders als geplant. Jonathan Rea konnte sich mit seiner Kawasaki Ninja den zweiten Platz sichern und am Ende sogar den Sieg dieses Rennens sichern. Das „Sprintrennen“ fand um 11 Uhr morgens statt, er erkämpfte sich einen Rückstand von 0,55 Sekunden zum Fahrer Scott Redding, sodass es für seinen 90. WorldSBK Sieg reichte. Ein historischer Rekord, seit Rea 2015 dem Kawasaki Team beigetreten ist. Alex konnte in der Superpole seinen Rhythmus nicht finden und musste sich mit dem siebten Platz begnügen.

 

Das zweite Rennen, das nach dem "Sprint" stattfand, wurde zum Rollentausch. Alex Lowes blieb hinter Rea, bis er ihn schließlich überholte und auf der zweiten Stufe des Podiums stand. Jonathan beendete die letzte Runde auf dem sechsten Platz, was ihm erlaubte, den zweiten Platz in der Endabrechnung zu halten, gefolgt von Lowes und 14 Punkten hinter Redding.

Die Superbike Fahrer werden kommendes Wochenende in Portgual in einem neuen Rennen vom 7. Bis 9. August zurückkehren.

Erster Podiumsplatz für Ana Carrasco

Das Glück weilt auch bei Ana Carrasco mit ihrer WSSP300, aus dem Kawasaki Provec-Team. Die Fahrerin fuhr während des gesamten Wochenendes ein ausgezeichnetes Tempo und kämpfte beim ersten Rennen in Jerez de la Frontera um das Podium. Nach einem Kontakt mit einem anderen Fahrer wurde Carrasco im ersten Rennen nur Siebte. Ein Ergebnis, das sie am Sonntag wieder wettmachen konnte. Aber auch nur weil sie dank des Ergebnisses in der Superpole vom vierten Startplatz aus gestartet ist. Ana Carrasco fuhr die schnellste Runde des Rennens, bei dem Versuch, die ersten beiden Fahrer zu erreichen, überquerte die Ziellinie aber schließlich als Dritte. Nach dem Rennen wurde der Zweite Platz jedoch, wegen einer Überschreitung der Streckenbegrenzung, mit fünf Sekunden abgestraft. Dies brachte Carrasco auf den zweiten Platz. Sie sagt später aus: „Dieser zweite Platz ist sehr wichtig für die Meisterschaft, und ich möchte dem Team und allen Sponsoren danken, weil sie in dieser schwierigen Zeit so hart gearbeitet haben, um heute hier zu sein.“